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Systemaufbau Planung - Meinungen erbeten

Posted: 21. Jul 2011, 14:45
by eifel_wolf
Hallo,

nach längerer Abstinenz (zuletzt Anfang 2009) habe ich mich jetzt nochmal mit VirtualBox beschäftigt und will nun ein System aufsetzen das gewisse Aufgaben und Anforderungen erfüllt. Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

Es gibt im Haus einen 24/7 PC der diverse Aufgaben erledigt:
- Fileserver (Daten von externer USB Platte)
- Mediaserver (Daten von externer USB Platte)
- Überwachung Haustechnik
- Konfiguration Telefonanlage

Dazu soll jetzt eine weitere Aufgabe kommen, nämlich eine VirtualBox mit einem XP-System welches sozusagen mein persönlicher Rechner ist auf den ich "von überall her" per RDP (oder andere Wege) zugreife. Aktuell gibt es das System im Prinzip schon, allerdings ist der 2. PC keine VM sonder ein echtes Notebook, praktisch der 2. 24/7 Rechner im Haus. Schon 2009 hatte ich mich mit dem Thema beschäftigt den 2. Rechner durch VB zu ersetzen, es ist aber damals an alter Hardware bzw. mangelndem Budget für neue Hardware gescheitert. Der verfügbare Rechner wurde durch die VB sogar im "Leerlauf" des Gastes so ausgelastet das die Hardware "glühte".

Natürlich ist das Budget immer noch klein, aber ich habe Hoffnung das Folgendes funktioniert: Ich besorg mir eines von diesen sagenhaft günstigen HP 625 Notebooks (AMD Dualcore, irgendwas mit 2000+ Prozessorleistung, 4 GB RAM), tausche die interne HD gegen eine SSD und packe XP (oder Win 7?) auf die Kiste und dann die Services und die VM.

Was meinen die Experten, ist die Idee brauchbar oder werde ich mit dieser Konstellation absehbar nicht glücklich werden? Ich habe halt die Hoffnung mit den Maßnahmen ein leises und stromsparendes System nahezu "out-of-the-box" zu bekommen, und das für Kosten im Bereich von ca. 400 - 450 EUR. Das Teil soll dann sein Dasein in der Technikkammer des Hauses fristen, also unauffällig kompakt in der Ecke (ok, im Regal) stehen, überwiegend fernbedient werden aber halt auch für administrative Zwecke alles schon dabei haben (Tastatur, Bildschirm, Zeigegerät).

Ich habe auch schon über den eigenbau eines entsprechenden Desktopgerätes gedacht, was natürlich den Vorteil hätte das die Komponenten besser aufrüstbar wären, aber ich zweifle mal daran das ein solches Gerät vom Preis-/Leistungs-/Arbeitsverhältnis her besser wäre ...

Für Tipps und Einschätzungen wäre ich sehr dankbar!

Re: Systemaufbau Planung - Meinungen erbeten

Posted: 22. Jul 2011, 08:55
by fixedwheel
eifel_wolf wrote:eines von diesen sagenhaft günstigen HP 625 Notebooks (AMD Dualcore, irgendwas mit 2000+ Prozessorleistung, 4 GB RAM), tausche die interne HD gegen eine SSD und packe XP (oder Win 7?) auf die Kiste und dann die Services und die VM.
ich habe so ein HP 625 mit 4GB RAM zuhause, das vorinstallierte Suse Enterprise Desktop runtergeschmissen und es läuft jetzt unter Debian Squeeze. Gut ist dass man im BIOS AMD-V Hardwarevirtualisierung einschalten kann. Man sollte mit k10ctl (Linux) oder k10stat (Windoze) die voreingestellten CPU-Spannungen etwas senken dann wird die Kiste nicht zu heiss und der Lüfter bleibt ruhiger: etwa 2-3 Stufen über dem erreichbaren Spannungs-Minimum bleiben sonst wirds merkwürdigerweise wieder zu heiss. Dauerbetrieb unter Vollast würde ich trotzdem nicht machen wollen.
Die 320GB Platte ist ok, warum willst Du die für viel Geld gegen eine SSD tauschen die dazu wahrscheinlich noch erheblich kleiner ist? Meine Erfahrung sagt mir dass man für Virtualisierung viel Plattenplatz braucht. Wenn Du noch Geld investieren willst dann kaufe -wenns die noch geben sollte- die billigere Version mit 1GB RAM, vertick das RAM bei *bay und besorge statt dessen zwei 4GB Riegel - zumindest in meiner Kiste sind nämlich die 4GB in 2x2GB Riegeln. Viel RAM ist für Virtualisierung immer gut, und -zumindest unter Linux- wird "unbenutztes" als Festplattencache genutzt. 64bit Betriebssystem ist dann natürlich angesagt.

Allerdings würde ich eher einen HP Microserver in den Besenschrank stellen ... die 2x1,3GHz AMD CPU soll wohl deutlich stärker als ein Atom sein, ob das für dich reicht weiss ich aber nicht