VDI datei kopieren und auf einem andern pc installiern

Allgemeine Diskussionen über den Einsatz von VirtualBox.

VDI datei kopieren und auf einem andern pc installiern

Postby aZZa » 6. Aug 2010, 03:10

hallo zusammen,


ich weiß das dieses thema hier schon HÄUFIG erklärt wurde nur leider bin ich als LAIE ein wenig überfordert mit den ganzen erklärungen. mal direktz gesagt ich versteh es nicht! bzw sind die beiträge die ich gefunden habe schon paar jahre alt und es war damals bestimmt eine nadere versin von virtualbox als die die ich verwende V 3.2.6

zu meinem problem!
mein pc läuft unter win7 und mit vb habe ich mir xp install um dieverse schulprogramme von siemens zum laufen zu bringen...geht super!
jetzt ist es so das ich mein projektpartner einen pc mit vista hat und wir beide diese programm benötigen. die ganze klamotte auf meinen pc zu installieren war schon ein akt der verzweifelung und nun wollen wir uns das ganze ersparen und quasi meine vdi datei....sprich meine xp version mit den ganzen programmen plus keys und einfach alles zu kopieren und auf seinem vista pc zu installieren. virtualbox ist bei ihm schon istalliert (gleiche version)
wenn ich jetzt die vdi datei kopiere und in den .VirtualBox ordner einfüge zeigt VB das system an aber ich kann es nicht starten da die fehlermeldung erscheint "C:Users\"meinName"\.VirtualBox...bla bla. das problem habe ich schon erkannt nur wo kann ich den "namen" des pfades ändern damit es funktioniert. hat das was mit hotkeys zu tun oder was muss ich tun. reicht es wenn man den pfand richtig umschreibt ,.,....sprich auf seinen pcnamen. denn wenn ich den ordner .Virtualbox auf seinen pc verfolge dann ist er im seinen Userordner drin und da finde ich nirgends einen verweiß oder ne signatur von meinen namen.
ich hoffe ich habe es ausführlich erklärt und euch hängt das thema nicht schon bis zum halse raus ;:)



beste dank!
aZZa
 
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Re: VDI datei kopieren und auf einem andern pc installiern

Postby aZZa » 6. Aug 2010, 04:08

JUHU, es hat geklappt ...danke der beschreibung von etepete....danke!
!

lg




von Etepetete » 16. Nov 2009, 12:20

Wer es noch nicht weiß, es gibt ein tolles Werkzeug von mpack, das CloneVDI tool. Es ermöglicht eine vereinfachte Handhabung bei der Vervielfältigung und Konvertierung von Datenträgerabbild-Dateien. Dieser Beitrag soll Hilfestellung für diejenigen bieten, die mit Englisch Schwierigkeiten haben. Wer noch dazu Schwierigkeiten mit oder Fragen zum Werkzeug hat, und lieber auf Deutsch die Sache abhandeln möchte, hier seid ihr richtig.

Hinweis! Hinweis! Hinweis!
Dieses Dokument wird in keiner Weise von mpack gepflegt, m.a.W. weder aktualisiert, korrigiert noch erstellt. mpack spricht kein Deutsch. Ich (Benutzer Etepetete auf forums.virtualbox.org) habe den Text in der Fassung wie unten angegeben übersetzt. Obwohl ich diesen Text mit bestem Wissen und Gewissen und auch mit größter Sorgfalt übersetzt habe, übernehme ich keine Haftung für die Richtigkeit des Inhalts noch für Schäden die möglicherweise durch Tippfehler, falsche Interpretation des Originaltextes oder andere Fehler entstanden sind. Ich habe diese Übersetzung freiwillig erstellt, um den Deutschsprachigen Mitglieder auf forums.virtualbox.org den Umgang mit mpacks CloneVDI Werkzeug zu erleichtern. Dieses Dokument kann von Jedermann auf eigener Gefahr verwendet werden.

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Quelltext für diese Übersetzung:
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CloneVDI v2.00 Release Notes
Don Milne (aka Benutzer mpack auf forums.virtualbox.org)
31. Januar 2010

Hier beginnt die Übersetzung:
-----------------

/*================================================================================*/
/* Copyright (C) 2010, Don Milne. */
/* Alle Rechte vorbehalten. */
/* Siehe LICENSE.TXT für Bedingungen bezüglich dem Kopieren, Verteilen, der Modifikation und Benutzung. */
/*================================================================================*/

BITTE DIESES DOKUMENT SORGFÄLTIG LESEN, ES SOLLTE ANTWORTEN ZU DEN MEISTEN FRAGEN ENTHALTEN.
Dennoch, wenn Du der Meinung bist, dass Informationen hinzugefügt werden sollten, lass es mir bitte wissen.

Zielgruppe: Benutzer von Suns "VirtualBox", eine Virtualisierungsanwendung.

Addendum: CloneVDI v1.20 wurde das Lesen von VHD Dateien, v1.30 wurde das Lesen von VMDK Dateien, und spätere Versionen fügten andere Formate hinzu. Jedoch ist es nicht meiner Absicht dieses Dokument zu durchforsten und jedes Auftreten von "VDI" durch "VDI oder VHD oder (usw.)" zu ersetzen. Du kannst annehmen, dass alles was Du mit einer VDI als Eingabe machen kannst, ebenfalls mit den anderen Formaten als Eingabe machen kannst. Dies beinhaltet insbesondere das Beibehalten der alten oder die Erstellung einer neuen UUID, die Datenverdichtung während dem Kopiervorgang sowie das Vergrößern des Laufwerks. Das Einzige was Du beibehalten solltest, ist die Ausgabe von CloneVDI immer eine dynamisch wachsende VDI ist. Alle anderen Formate werden nur zum Einlesen unterstützt.


Haftungsausschluss
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Grundsätzlich, hast Du dieses Werkzeug für Lau bekommen. Insofern übernehme ich keine Verantwortung für irgendetwas, das schief läuft. Obwohl ich mir jegliche Mühe machte, dieses Werkzeug sicher und zuverlässig zu gestalten, gewähre ich KEINE Garantie, dass ich erfolgreich war. Diese Software kann von Jedermann auf eigener Gefahr verwendet werden.


FAQ
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F. Was macht es?
A. Es erstellt Kopien (Klone) von Sun VirtualBox Virtual Disk Image (VDI) Dateien. Es kann auch Microsoft VHD, VMWare VMDK, Parallels HDD (v2), und RAW Laufwerks- oder Partitionsabbild-Dateien in eine VDI Datei konvertieren. Beachte, dass CloneVDI nicht eine grafische Benutzerschnittstelle für VBoxManage ist, es ist in seiner Gänze autonom und verwendet meinen eigenen Code zum Lesen und Schreiben von VDI sowie für das Lesen der anderen Formate.

F. Wie Installiere ich es?
A. Es wird als .ZIP-Archiv verteilt. Einfach ein Verzeichnis erstellen und den Inhalt des Archivs in das Verzeichnis entpacken. Danach steht es Dir frei, eine Verknüpfung zu der Datei CloneVDI.exe innerhalb diesem Verzeichnis auf Deinem Desktop zu erstellen.

F. Was hat es an sich? - VirtualBox bringt standardmäßig die Klon-Funktionalität mit sich!
A. (Die letzte stabile Version von VirtualBox steht bei v3.1.2 während ich diesen Text verfasse, alle Bemerkungen beziehen sich auf dieser Version).
Stimmt, allerdings nur über eine Befehlszeilenschnittstelle, die viele Benutzer nicht mögen. Ich wollte auch einige Funktionen, die VirtualBox zurzeit nicht enthält, hinzufügen. Und ich wollte die Flexibilität haben, weitere Funktionen in der Zukunft hinzufügen zu können, unabhängig davon, welche Entscheidungen die Entwickler von VBox zukünftig treffen mögen. Insbesondere :-

•Ich wollte eine einfache grafische Benutzerschnittstelle (Später fügte ich eine Befehlszeilenschnittstelle hinzu, um den seltsamen Leuten, die so etwas gern haben, entgegen zu kommen!).
•Ich wollte eine bessere Rückkoppelung von diesem Werkzeug, insbesondere um die Frage beantworten zu lassen, "wie lange wird diese Aktion nun dauern?"
•Geschwindigkeit. Ich wollte sehen, ob das Klonen schneller sein kann, obwohl ich bislang in dieser Richtung, keine ernsthafte Anstrengung aufgebracht habe. Dennoch, in einem von mir kürzlich ausgeführten Test, der "VBoxManage clonehd" Befehl benötigte 101s, um eine 1.6GB große VDI zu klonen. Meine CloneVDI Werkzeug tat das Selbe in 68 Sekunden. Jedoch finde ich, dass Windows Datenträger-E/A-Geschwindigkeiten eine starke Schwankung unterliegen, und somit ich einfach Glück gehabt haben könnte.
•Ich wollte mehr Flexibilität bezüglich der UUID (eine Signatur, welche in VDI und VHD Dateien eingebettet ist, und von VBox verwendet wird, um die Dateien voneinander zu unterscheiden). Standardmäßig erstelle ich eine neue UUID für den Klon (so wie "VBoxManage clonehd" es immer tut), ich wollte aber auch die Option haben, die alte UUID beizubehalten. BENUTZE DIESE FUNKTION MIT ÄUSSERTER SORGFALT - ERSTELLE IMMER EINE NEUE UUID, ES SEI DENN, DU WEISS WANN/WIESO DIE ALTE UUID BEIBEHALTEN WERDEN KANN/SOLLTE.
•Ich wollte mehr Flexibilität bezüglich der Laufwerksgröße. CloneVDI enthält eine Option die Größe des virtuellen Laufwerks zu erhöhen, ohne die bestehenden Partitionen zu stören. Es gibt ebenfalls eine getrennte Option, die Haupt-Partition zu vergrößern (nur bei bestimmten Dateisystemen), um den freien Bereich des Laufwerks zu füllen.
•Ich wollte eine Optimierung in einem Durchgang versuchen, m.a.W. die vom Gast-Dateisystem unbenutzte Blöcke zu erkennen und aus dem Klon, während der Klon-Vorgang zu entfernen. Diese Funktionalität verlangt, dass ich den Inhalt des Datenträgers interpretiere, was ein größeres Fehlerrisiko beherbergt und somit wahlweise zur Verfügung steht (siehe "Verdichte Laufwerksdaten beim Kopieren" Kontrollkästchen). Die sicheren und einfacheren Optimierungen, die bereits von "VBoxManage clonehd" ausgeführt werden, wie die Defragmentierung der Blockreihenfolge oder das Überspringen von Null-Blöcke wird selbstverständlich ebenfalls von CloneVDI ausgeführt, unabhängig von der Einstellung für die Datenverdichtung.
•Ich wollte weitere Optimierungen ausprobieren, wie die Justierung der Ziel-VDI-Kopfdatengröße, um sicher zu stellen, das die Gast-Dateisystemcluster an den Host-Clustergrenzen ausgerichtet sind, um eine schnellere Datenträger-E/A-Geschwindigkeit zu erzielen.
•Manchmal haben es Leute schwierig, mit VBoxManage eine bestimmte Klon-Operation durchzuführen. Wenn so etwas passiert, ist es vorteilhaft, wenn man es stattdessen mit einem unabhängigen Werkzeug versuchen kann.

F. Warum klonen überhaupt? - Warum nicht stattdessen Sicherungspunkte (Snapshots) verwenden?
A. Verwende auf jeden Fall Sicherungspunkte, wenn Du sie magst. Aber, Sicherungspunkte beunruhigen mich. Ich sorge mich, dass sie an sich zerbrechlich sind: eine Reihe Glieder in einer Kette und wenn irgendein Glied in der Kette bricht, dann könnte die Kette selbst unbrauchbar gemacht werden. Dagegen ist ein Klon völlig unabhängig vom Original, auf dem er basiert. Eine Beschädigung des Originals beeinflusst den Klon überhaupt nicht (und umgekehrt). Es ist auch einfacher, VDIs auf einen anderen Host zu verschieben wenn sie keine Sicherungspunkte besitzen. Schließlich ist es einfacher, zwischen zahlreiche Varianten einer VM hin und her zu wechseln, wenn sie als Klone erstellt werden.

F. Wird es meine virtuellen Laufwerke beschädigen?
A. Ich weiß nicht wie. CloneVDI verändert die ursprüngliche Datei nicht (es erstellt immer eine Kopie, und dann verändert es die Kopie), damit Du, solange Du es nicht gelöscht hast, immer zu dem Original zurückkehren kannst. Wenn Du beabsichtigst, das Original zu löschen, dann empfehle ich den Klon zuerst für eine Weile zu benutzen, bevor Du das Original löscht, um sicher zu gehen, dass alles stabil ist.

Soweit ich weiß, den Klon beschädige ich auch nicht: Ich habe umfangreiche Tests durchgeführt und keinen Beweis für einer Beschädigung gefunden. Jedoch ist niemand gegen Fehler immun, und es ist absolut möglich, dass wenn Du etwas Ungewöhnliches versuchst, Du auf ein Problem treffen wirst. Wenn Du einen reproduzierbaren Fehler findest, dann informiere mich bitte, über das "CloneVDI tool - Discussion & Support" Forum auf forums.virtualbox.org.

F. Kann es VDIs mit Sicherungspunkten (Snapshots) klonen?
A. Ja, CloneVDI v2.00 kann nun eine Sicherungspunkt-VDI klonen. (Das sind die VDI-Dateien mit den komischen Namen, welche normalerweise unter dem <Maschinenname>\snapshots Verzeichnis gehalten werden. CloneVDI wird die Kette der Abhängigkeiten zur Basis-VDI zurückverfolgen und dann einen Klon erstellen, der alle Daten vom Zeitpunkt des Sicherungspunktes enthält. Jedoch funktioniert diese Funktion nur mit VirtualBox eigenen (VDI) Sicherungspunkten. Sicherungspunkten (Snapshots) anderen Formats, wie VHD und VMDK, werden noch nicht unterstützt.

F. Enthält es Spyware, Adware, Trojaner - oder anderem derartigen Misst?
A. Nein.

F. Modifiziert es die Registry, Systemdateien und so weiter und so fort?
A. Nein. Es verwendet die Registry nicht. Es modifiziert nur die Dateien, die Du zum Verändern angewiesen hast und noch seiner eigenen .INI-Datei (welche im selben Verzeichnis wie die .EXE-Datei steht).

F. Hast Du eine Version, die unter Linux lauffähig ist?
A. Ich weiß nur sehr wenig über die Entwicklung und Verteilung von Software auf einem Linux Plattform. Jedoch seit V1.42 wurde der Quellcode unter einer bedingten BSD ähnlicher Lizenz veröffentlicht, so dass möglicherweise jemand anders eine Portierung unternimmt. Bis dahin, mir ist mitgeteilt worden, dass das Werkzeug unter Wine, zumindest bei einigen Linux Distributionen, lauffähig ist. Dies ist einleuchtend, da es sich im Wesentlichen um eine "reine" Win32 Applikation handelt. Du könntest auch CloneVDI in einer Windows VM ausführen, mit dem Zugriff auf VDIs über den Gemeinsamen Ordner eingerichtet.

F. Was ist mit Versionen in anderen Sprachen als Englisch?
A. Version 1.42 fügte die Unterstützung einer Lokalisierung hinzu, mit zunächst einer Unterstützung für Englisch, Niederländisch und Deutsch. Falls Du eine Übersetzung beisteuern möchtest, dann bitte die Datei "CloneVDI.rc" des Quellcodes, sowie die Dateien "resource\dutch.rc" und "resource\german.rc" heranziehen, um zu sehen, wie andere die Übersetzung gehandhabt haben. Falls Du eine Übersetzung bewerkstelligst, lass es uns bitte unter dem Diskussionsbeitrag auf forums.virtualbox.org wissen. Fürs Erste, bin ich gern bereit, die Arbeit der Integration dieser Übersetzungen in den anderen Code zu übernehmen.

F. Warum hast Du einen Urheberschutzvermerk? Ist es mir nicht erlaubt, Kopien zu erstellen, es an Freunden zu verteilen, und so weiter?
A. Ein Urheberschutzvermerk ist eine übliche Verfahrensweise bei freie und "Open Source" Software, denn nur dadurch ist es möglich, die Bedingungen für die Verteilung der Software zu kontrollieren. Bitte die Datei LICENSE.TXT konsultieren, für eine Erläuterung dieser Bedingungen.

F. Beabsichtigst Du den Quellcode offenzulegen?
A. Bereits geschehen. Die Software wurde mit der Version 1.42 unter den Bedingungen einer bedingten BSD ähnlicher Lizenz offengelegt.

F. Was hat es mit dieser UUID Sache an sich, auf die es in dem Dialogfenster hingewiesen wird?
A. Einfach ausgedrückt, die Kopfdaten einer jeden VDI-Datei enthält eine Nummer zur Identifikation, welche als UUID bezeichnet und von VirtualBox verwendet wird, um die VDI-Dateien zu kennzeichnen, und sie voneinander zu unterscheiden. VirtualBox erfordert, dass jede registrierte VDI eine eindeutige UUID besitzt, und neue VirtualBox Anwender treffen oft auf das Problem, dass wenn sie einfach die Kopierfunktion des Host-Betriebssystems benutzen, um eine VDI zu kopieren, VirtualBox sich weigert, diese Datei vom Anwender registrieren zu lassen, aufgrund der widersprüchlichen UUID Signaturen. VHD-Dateien haben ebenfalls eine UUID, VMDK-Dateien haben üblicherweise (aber nicht immer) auch eine UUID. RAW-Dateien haben offenkundig keine UUID. Parallels .HDD Abbilder haben ebenfalls keine UUID. Falls ein Eingabeformat keine UUID besitzt, dann bleibt CloneVDI keine Alternative als die, eine neue zu erstellen. Dabei wird die Einstellung "Behalte alte UUID" ignoriert.

F. Ich habe CloneVDI verwendet, um meinen Quelllaufwerk zu klonen. Wie bringe ich meine geklonte VM zum Laufen?
A. Tatsächlich hast Du keine geklonte VM. Alles was Du hast, ist einen geklonten Datenträger, der mit VirtualBox registriert und dann in einer VM (entweder in einer bereits vorhandenden, oder in einer neuen, die Du erstellen kannst) eingebunden werden muss. Eine genauere Antwort zu dieser Frage hängt davon ab, wie und warum Du den Klon erstellt hast.

•Falls Du eine Quell-VDI zu einer Ziel-VDI mit demselben Name, derselben UUID, und in dasselbe Verzeichnis geklont hast, dann brauchst Du gar nichts mehr machen - von nun an wird VirtualBox diese neue VDI in jegliche VM verwenden, in der die ursprüngliche VDI verwendet wurde.
•Falls Du eine VDI mit einem neuen Namen erstellt hast, dann muss Du sie in eine VM einbinden.
Tue folgendes:-

1.Falls der Klon noch "Klon von xxxx" heißt, dann benenne ihn in etwas Aussagekräftigeres um, etwas das den Zweck der neuen Datei widerspiegelt.
2.Starte VirtualBox, wähle den "Datei | Manager für virtuelle Medien" Menüeintrag, und benutze "Hinzufügen", um die neue VDI zu registrieren. Danach wird die VDI als Laufwerk zum Einbinden in eine vorhandene VM oder in eine neue VM, zur Verfügung stehen (die folgenden Anweisungen setzen Letzeres voraus).
3.Weise VirtualBox an, eine neue VM zu erstellen; wenn Du an dem Schritt gelangst, an dem Du ein neues Laufwerk erstellen solltest, einfach "Festplatte benutzen" auswählen und aus der Liste, die VirtualBox Dir anzeigt, Deine neue VDI auswählen.
4.JETZT HALT UND NACHDENKEN - FÜHRE DIE NEUE VM NOCH NICHT AUS. Stattdessen, gehe die Einstellungen durch und stelle absolut sicher, dass die alte und neue VM dieselben Einstellungen aufweisen, insbesondere was die Netzwerk MAC Adresse, Festplattencontroller und IO-APIC betrifft. Dies zu unterlassen könnte dazu führen, dass der Gast nicht hochfährt, oder (mit Windows Gästen) Du den Gast neu aktivieren muss, was sich als problematisch erweisen kann, da es anzunehmen ist, dass Deine alte VM bereits mit einem anderen Hardware-Profil aktiviert ist. [Falls Du diesen Fehler machst, bleibt Dir zur Korrektur nur ein erneutes Klonen des Originals übrig - und diesmal, die Einstellungen richtig setzen bevor Du die VM hochfährst! ]
•Solltest Du vorhaben, den Klon auf einen anderen Host-Rechner laufen zu lassen, dann behält der obige Absatz seine Gültigkeit, nur die Sache mit der UUID ist von weniger Bedeutung.

F. Animiert dieses Werkzeug zur Urheberschutz- oder Rechtsverletzungen von Software-Lizenzen?
A. Ich habe diese Frage hier hinzugefügt, weil mindestens zwei Leute mich diesbezüglich angesprochen haben. Meine Antwort lautet, dieses Werkzeug wird nicht mehr oder weniger zur Urheberschutzverletzungen animieren als die betriebssystemeigene "Kopierfunktion" es tut. Der einzige Unterschied ist, dass dieses Werkzeug eine optimierten Kopie anstatt eine identischen Kopie zu erstellen versucht. Ich erkenne in keinster Weise, wieso der Schritt der Optimierung irgendjemand zur Verletzung von geltendem Recht oder einer Lizenzvereinbarung animieren soll. Um jeden Zweifel auszuschließen, ich befürworte keinerlei Verwendung dieses Werkzeuges, die zur Verstoß gegen das Urheberschutzgesetz noch gegen die Vereinbarungen einer Softwarelizenz führt.

Hinweise zur Sprachunterstützung (Lokalisierung)
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Nach reiflichen Überlegungen habe ich entschieden, dass CloneVDI sich nicht automatisch auf ein Sprachgebiet einstellt, da Ich nicht überzeugt war, dass die bevorzugte Sprache immer identisch mit dem Sprachgebiet sein muss. Also, falls Du CloneVDI in einer anderen Sprache benutzen möchtest, ist es notwendig, die Zeile "Language=n" in den Abschnitt [Options] der "clonevdi.ini" Datei hinzu zu fügen (oder sie zu ändern, falls schon vorhanden). 'n' ist eine Nummer, welche die bevorzugte Sprache kennzeichnet. Zurzeit unterstützten Zahlen sind 0=Englisch, 1=Niederländisch, 2=Deutsch. Englisch ist die Standardeinstellung, falls die Option nicht vorhanden ist oder die Zahl nicht erkannt wird. Übrigens, es wird der Nummerierung keine Bedeutung beigemessen. Ich habe einfach die Nummern in der Reihenfolge zugewiesen, in der ich die Übersetzungen erhalten habe.

CloneVDI Verwenden
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Einfach die Ausführbare Datei ausführen und ein einfaches Dialogfenster wird angezeigt. Die Felder dieses Dialogfensters werden unten erläutert.


1.Quell- und Zieldateienamen
Quelle: Den kompletten Pfad inklusive Dateiname der ursprünglichen VDI-, VHD-, VMDK- oder RAW-Datei hier eingeben. Es gibt eine "Durchsuchen"-Taste neben diesem Feld, mit der Du die richtige Datei leichter finden kannst. Nachdem Du eine bereits vorhandene Datei ausgewählt hast, werden einige andere Felder des Dialogfensters aktiviert.

Ziel: Den kompletten Pfad inklusive Dateiname für den Klon hier eingeben. Sobald Du einen Quelldateinamen <Dateiname> ausgewählt hast, enthält dieses Feld den Standardwert "Klon von <Dateiname>". Die Erweiterung "VDI" wird erzwungen, da CloneVDI zurzeit keine anderen Formate schreiben kann.

Vermerk: Es ist absolut in Ordnung, wenn der Quell- und Zieldateipfad\Name derselben ist. In diesem Fall schreibt das Werkzeug den Klon zuerst in eine temporäre Datei. Dann, falls alles gut verläuft, wird es aufräumen, indem die alte Datei in "Original <Dateiname>" umbenannt wird, dann benennt es die neue Datei in <Dateiname> um. Falls Du dies tust, wirst Du wahrscheinlich auch die Option anwenden, die alte UUID beizubehalten, damit der VirtualBox Manager für virtuelle Medien die Veränderung nicht merken sollte. [Offenbar bezieht sich das nicht auf die Konvertierung von VHD, VMDK oder RAW, da der Ausgabedateiname immer eine VDI-Erweiterung haben wird, demzufolge können die Dateinamen nie übereinstimmen].

CloneVDI merkt sich zwischen den Sitzungen die Inhalte der "Quelle" und "Ziel" Felder.


2.Optionen
Wähle "Erstelle neue UUID" falls Du es vorhast, das Original und den Klon auf ein und derselben Host-Rechner zu benutzen. Das Auswählen von "Behalte alte UUID" ist möglich, falls Du beabsichtigst, die ursprüngliche Datei zu löschen oder den Klon auf einen anderen Rechner zu verwenden. Es gibt viele andere Umstände, unter denen Du lieber die eine oder die andere Option anwenden möchtest. Bei Zweifel, ist die Option "Erstelle neue UUID" wahrscheinlich die Sicherste (diese Option ist mit dem Verhalten von VBox "clonehd" vergleichbar). Nehme zur Kenntnis, für den Fall, dass Du die Option "Behalte" ausgewählt hast, nur die UUID der Erstellung an dem Klon vererbt wird. Die UUID der "Veränderung" erhält einen neuen Wert. Falls Du ausreichend unklug bist, eine VDI die als Basis einer Sicherungskette fungiert zu klonen und ersetzen, wird dadurch sichergestellt, dass der Fehler sich nicht katastrophal auswirkt. (VirtualBox sollte meckern, - korrekter Weise - dass die Basis-VDI verändert wurde. Dann ist es an der Zeit, die ursprüngliche VDI wiederherzustellen.)

Wähle die Option "Vergroessere virtuelles Laufwerk auf" falls Du (äh..) die maximale Größe des virtuellen Laufwerks vergrößern möchtest. Wenn diese Option gewählt ist, dann kannst Du im Eingabefeld daneben, die neue Laufwerksgröße eingeben. Sie muss mindestens so groß wie die bisherige Größe sein.

Die Option "Vergroessere Partition" ist nur dann aktiv, wenn die Option "Vergroessere virtuelles Laufwerk auf" gewählt ist. Falls die Option "Vergroessere Partition" gewählt ist, dann wird CloneVDI automatisch die Haupt-Partition vergrößern, um den Laufwerk auf die neue Größe aufzufüllen. Diese Option funktioniert nur bei FAT16, FAT32 und NTFS Partitionen, aber mit Nebenwirkungen, die möglicherweise von Nutzen sein können, auch bei anderen Gast Dateisystemen. Eine Alternative wäre das Laufwerk mit CloneVDI zu vergrößern und dann mit einem Werkzeug eines Drittanbieters innerhalb der VM auszuführen, um die Partition auf die gewünschte Größe zu bringen. Ich weiß, dass die kostenlose "gparted live CD" für so etwas gut funktioniert: siehe [url]"http://sourceforge.net/projects/gparted/files/gparted-live-stable/"[/url] - die aktuellste ISO-Datei herunterladen und in Deinen Gast als virtuellen CD einbinden, anschließend, nachdem Du sichergestellt hast, dass das CD/DVD Laufwerk als Erstes in der Bootreihenfolge steht, die VM hochfahren.

Die "Verdichte Laufwerksdaten beim Kopieren" Kontrollkästchen aktiviert eine Funktion, bei der das Werkzeug unbenutzte Blöcke(*) innerhalb des Gast-Dateisystems identifiziert und diese dem Klon weglässt. Dies ist dann von größtem Vorteil, wenn große Datenmengen innerhalb des Gasts gelöscht wurden. Dies erspart Dir das Ausführen vor der Erstellung des Klons von SDelete oder dem Linux Pendant, was die gleiche Wirkung erzielt. Diese Option bewirkt nur dann etwas, wenn CloneVDI das Gast-Dateisystem erkennt. Zurzeit unterstützte Dateisysteme sind NTFS (getestet mit NT4 und danach), EXT2/3/4, FAT16 und FAT32. Außerdem kann ich ein Dateisystem innerhalb einer Partition nur dann erkennen, wenn der Datenträger ein traditionelles MBR-Partitionsabbild verwendet. Versuchsweise (nicht ausführlich getestet) werden Windows dynamischen Datenträger unterstützt. Linux LVM und GPT Partitionsschemata werden noch nicht unterstützt.
(*) Alle Cluster, die sich in einem VDI-Block befinden, müssen unbenutzt sein, damit der Block als unbenutzt gilt. VDI Blöcke sind in der Regel 1MB groß, was typischerweise 256x4K Gast-Cluster abdeckt. Du könntest bessere Resultate erhalten, indem Du vorher in Deiner Gast VM defragmentierst.


3.Tasten
"Partitionsinfo" zeigt das Partitionsabbild aus dem MBR der Quell-VDI an.
"Kopfdaten" zeigt die Information an, die vom VDI, VHD oder VMDK Kopf entnommen wurde. RAW-Dateien haben offenbar keine Kopfdaten, die angezeigt werden könnten. Dennoch behandelt CloneVDI RAW-Abbilddateien intern wie VMDK-Dateien mit einem einfachen flachen Extent (Datenbereich/Datensegment //von Etepetete eingefügt), sodass Du dort einen generierten VMDK Kopf siehst.
"Sektorenbetrachter" erlaubt es Dir, die Sektoren des Quelllaufwerks in Hexadezimal-Format anzuschauen und/oder die Sektoren in eine Datei zu speichern.
"Los!" weist das Werkzeug an, mit dem Klon-Vorgang zu beginnen.
"Beenden" schließt die Anwendung.


Partitionen vergrößern
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Wie oben erwähnt, wenn Du die Option "Vergroessere virtuelles Laufwerk auf" wählst, hast Du dann die Möglichkeit, die Option "Vergroessere Partition" zu wählen. Diese zwei Optionen in Kombination werden :-


1.das Laufwerk auf die gewählte Größe vergrößern.
2.die Haupt-Partition des Quelllaufwerks ermitteln.
3.Etwaige Partitionen, die der Haupt-Partition folgen, am Ende des Laufwerks "verschieben".
4.die Größe der Haupt-Partition vergrößern, um den aus Schritt 3 entstanden frei gewordenen Platz zu füllen. (Schritt 4 wird nur bei FAT16, FAT32 und NTFS Partitionen ausgeführt).

Bemerke, dass ich in Schritt 2 von "Haupt-Partition" anstatt "Boot-Partition" spreche. Mit der Weiterverbreitung von Boot-Managern ist die Tatsache, dass eine Partition als Bootfähig gekennzeichnet ist, kein verlässlicher Indikator der Haupt-Partition. Darum habe ich angenommen, dass die größte Partition die Haupt-Partition sei, und diese Partition wird vergrößert. Ich erwarte, dass diese Annahme in den meisten Fällen zutreffen wird. Wenn nicht, wird es wie bei früherer Versionen von CloneVDI notwendig sein, einen Partitions-Manager zu verwenden. Es wäre möglich gewesen, Benutzer-Dialoge hinzuzufügen, um diese Information vom Benutzer abzufragen, aber ich wollte die Benutzeroberflache einfach halten.


Obwohl die komplette Funktionalität (inklusive Schritt 4) nur FAT und NTFS Partitionen zur Verfügung steht, die Schritte 1-3 könnten bei andere Dateisystemen von Nutzen sein. Zum Beispiel bei einer Unix Festplatte bestehend aus einer Haupt-Partition gefolgt von einer SWAP Partition wird die SWAP Partition am Ende des vergrößerten Laufwerks verschoben, und vereinfacht die Vergrößerung der Haupt-Partition mit einem Partitionierungswerkzeug eines Drittanbieters.


Tut mir leid für die Benutzer von Linux, aber ExtX Partitionen können nicht mit dieser Option vergrößert werden. Ich habe es ursprünglich vorgehabt, die Option "Vergroessere Partition" für ExtX Partitionen ebenfalls erfolgreich zu implementieren, aber es zeigte sich schwieriger als Erwartet, viel schwieriger als für die anderen Dateisysteme. Es ist möglich, dass ich ExtX einfach nicht gut genug begreife, um zu sehen wie es einfach gemacht werden könnte.


Sicherungspunkte klonen
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In diesem Abschnitt werde ich den Ausdruck "Sicherungspunkt" im weiteren Sinne verwenden (und ungenau), um mich auf jegliche differenzierende VDI-Datei zu beziehen, d.h. eine unvollständige VDI-Datei, die das Vorhandensein von mindestens eine Basis-VDI voraussetzt, um eine komplette Laufwerksabbild zu erhalten.


Falls Du eine Sicherungspunkt-VDI-Datei als Quelle aussuchst (es sei denn, die Situation, wie im folgenden Absatz erörtert, auftritt), dann wird CloneVDI die VirtualBox.xml Datei suchen, die dort gefundene Medien-Registrierungsinformationen auslesen und die Bezugskette zur Basis-VDI-Datei zu erstellen versuchen. Bei Erfolg, wird es CloneVDI möglich, einen flachen Klon zu erstellen, der den Laufwerkszustand zur Zeitpunkt der Sicherung integriert.


Situationen können entstehen, bei der Du weiß, dass die VirtualBox.xml Datei nicht die für die Rekonstruktion der Bezugskette benötigten Daten enthält. In solch einem Fall, kannst Du eine Ersatzdatei mit der Name "CloneVDI_Media.xml", die Du im selben Laufwerksverzeichnis wie des zu wiederherstellenden Sicherungspunkts speichern solltest. Die CloneVDI_Media.xml Datei ist im wesentlichen eine abgespeckte Version einer VirtualBox.xml Datei, die Du einfach mit einem Text-Editor bearbeiten kannst, um die von CloneVDI benötigte Information (UUID und Dateiname jeder betroffenen VDI-Datei) einzugeben, damit die Bezugskette erstellt werden kann. Ein Beispiel CloneVDI_Media.xml Datei ist in der CloneVDI Ausführbare Version enthalten.


Mit CloneVDI eine P2V durchführen
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Nun erkennt CloneVDI wenn Du ein Windows Laufwerksgerätename als Quelldateiname angibst (z.B. "\\.\PhysicalDrive0" identifiziert das Boot-Laufwerk auf den meisten Windows Hosts), und modifiziert sein Verhalten etwas, um das Klonen eines physikalischen Host-Laufwerks zu einer VDI-Datei zu ermöglichen. Im Grunde, alles was es macht, ist eine andere Methode zu benutzen, um die "Dateigröße" zu holen, ansonsten läuft alles wie bisher. Sei gewarnt, diese Option ist extrem einfach gehalten. Also liegt es in Deiner Verantwortung sie mit Bedacht anzuwenden. Insbesondere solltest Du keine Anwendung am Laufen haben (vor allem Nichts, was Dateien erstellt oder in Dateien schreibt), und der Klon sollte auf ein anderes Laufwerk gespeichert werden.


Hinweise zur VDI Unterstützung
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Soweit ich weiß, unterstütze ich alle Varianten eines zugrunde liegenden VDI-Dateiformats, vom ältesten Innotek Format bis zum aktuellsten Sun Format. Beim schreiben verwende ich das aktuelle VDI-Format, welches die neuste Sun VirtualBox Versionen unterstützen sollten. CloneVDI schreibt immer eine dynamische VDI. VDIs fester Größe, dynamische VDIs sowie differenzierende (Sicherungspunkt/Snapshot) VDIs werden als Eingabe unterstützt.


Hinweise zur VHD Unterstützung
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VHD wird nur als Eingabe unterstützt. Ich unterstütze unveränderliche und dynamische VHDs jeder Blockgröße. Differenzierende VHDs werden nicht unterstützt. Aufgeteilt VHD-Dateien werden nicht unterstützt: Falls Du eine aufgeteilte VHD hast, dann solltest Du eines der vielen kostenlos angebotenen Aufteilungs-/Zusammenführungs-Werkzeugen herunterladen und die Segmenten zu einer Datei zusammenführen, bevor Du sie mit CloneVDI verarbeitest. Kommst Du mit der Windows Befehlszeile gut zu Recht, dann kann auch der "copy" Befehl zum Zusammenführen der Dateien benutzt werden. (Vorher im Internet recherchieren, denn Du muss dies GANZ GENAU durchführen!)


Hinweise zur VMDK Unterstützung
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Ich unterstütze monolithische und aufgeteilte VMDK-Dateien, welche vom FLACH (FLAT), NULL (ZERO) oder SPÄRLICH (SPARSE) Extent-Typus sind. Aufgrund des Fehlens eindeutiger Dokumentation, unterstütze ich noch nicht die seltsamen Extent-Typen, die auf einen ESX Server zu finden sein könnten. Ich unterstütze keine komprimierten VMDK-Dateien. Ich unterstütze keine VMDK Sicherungsdateien.


Hinweise zur Parallels HDD Unterstützung
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Ich konnte keine offene Spezifikation des aktuellen Parallels .HDD Format finden. Die einzige Information, die ich fand, war für das Parallels v2 Format als Implementierung in qemu-img (Ich verwendete kein QEMU Code, Ich benutzte ihn einfach als Informationsquelle der Dateistruktur). Alle Parallels Anwendungen, die ich on-line gefunden habe, scheinen das V2 Format zu verwenden.


Hinweise zur RAW Unterstützung
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Eine RAW-Datei ist ein einfaches, nichtkomprimiertes Abbild eines Laufwerks oder einer Partition. Die Datei muss eine .raw oder .img Erweiterung besitzen, ansonsten (da sie keinen Datenkopf besitzt) kann die Datei von CloneVDI nicht zuverlässig als ein nichtkomprimiertes Abbild erkannt werden. Ein Abbild eines gesamten Laufwerks ist am besten jedoch, falls Du CloneVDI ein Partitionsabbild gibst, dann wird es versuchen den Inhalt der Partition zu erkennen und dann ein Laufwerksabbild rundum zu rekonstruieren (indem eine neue MBR und eine Spur0 vorangestellt und mit Blöcken am Ende aufgefüllt wird, um eine runde Laufwerksgröße zu erstellen). Bedenke jedoch, dass CloneVDI es versucht, fehlende wichtige Information zu rekonstruieren und es KEINE Garantie gibt, dass das Ergebnis funktionieren wird. Ich muss auch den Linux-Fans eine Entschuldigung aussprechen, da diese Fähigkeit der Konvertierung eines Partitionsabbild mit einer Linux-Partition überhaupt nicht funktionieren wird, weil jedes funktionierendes Linux-Laufwerk, das ich gesehen habe, mehrere Partitionen besaß und eine Menge zusätzlichen Daten in Spur0 hineingelegt hat (grub Boot-Zeugs) -
Alles zusammengenommen ist es unmöglich ein gesamtes Laufwerk aus einem Abbild einer einzelnen der notwendigen Partitionen zu erstellen. Anders gesagt, es KÖNNTE möglich sein, jedoch weiß ich nicht genug über Linux, damit ich es jetzt tun könnte.


Weitere Hinweise zur Konvertierung von VHD/VMDK/HDD/RAW zur VDI
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Sei gewarnt: Alles was CloneVDI tut, wenn Du ihm eine VHD-/VMDK-/HDD-/RAW-Datei gibst, ist einen Medientyp in einen anderen Medientyp zu konvertieren. Es gibt keine Garantie, dass Du dieses Medium/diesen Inhalt problemlos in VirtualBox verwenden kannst. Zum Beispiel, nehmen wir an, Du konvertierst eine XP.VHD, die vorher unter Virtual PC gelaufen ist: Dieselbe Installation könnte unter VirtualBox nicht sofort laufen, aufgrund der unterschiedlichen Hardware-Virtualisierungen der beiden Plattformen. Auch wenn XP läuft ist es wahrscheinlich, dass Du zur Reaktivierung aufgefordert wirst. Die Aktivierung auf der neuen Plattform könnte Dir Schwierigkeiten mit "Windows Update" bereiten, falls Du weiterhin dieselbe Lizenz auf der alten Plattform verwendest. Dieselben Probleme könnten auftreten, wenn Du die Quelldatei ohne Konvertierung in VirtualBox einbindest.


Weitere Hinweise zur "Sektorenbetrachter" Funktion
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Bei der Entwicklung von CloneVDI, befand ich mich mangels eines einfachen Weges, die Sektoren eines Gast-Laufwerks anzuschauen. Und beim Testen der Unterstützung für RAW-Dateien, befand ich mich mangels eines zuverlässigen und benutzerfreundlichen Werkzeuges, um, für die Erstellung von RAW-Dateien, Laufwerkssektoren einer VDI in eine einfache Datei zu speichern. (Gewöhnlich brauchte ich ganze Laufwerke oder Partitionen in einer Datei gespeichert, und Du wirst vielleicht (oder auch nicht) erstaunt sein, wie benutzerunfreundlich manche der freiverfügbaren Werkzeuge sind!) Ich habe eine "Sektoreneditor" Funktion seit dem ersten Tag im Sinne gehabt (die Taste war immer vorhanden, aber ausgegraut), als ich dann endlich in Version 1.40 dazugekommen bin, sie zu implementieren. Dennoch entschied ich für einen Betrachter anstatt einen Editor. Nicht technisch versierte Benutzer können diese Funktion gänzlich ignorieren, für euch hat es nur den Stellenwert eines Kuriosums. Technisch versierten Benutzer mag es ein interessantes Werkzeug für die Analyse von Gast-Dateisysteme sein. Die Fähigkeit Sektoren in eine Datei zu speichern könnte auch nützlich sein, z.B. diese Funktion kann dazu verwendet werden, ein ganzes Laufwerk oder eine ganze Partition in eine einfache Datei zu speichern.


Hinweise zur Befehlszeilenschnittstelle
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Version 1.41 von CloneVDI fügte die Unterstützung für eine Befehlszeilenschnittstelle hinzu. Dadurch werden insgesamt drei Laufzeitmodi unterstützt:


•Normaler GUI-Modus, ist dann, wenn CloneVDI vom Windows Desktop ohne Argumente ausgeführt wird.
•GUI-Modus mit Befehlszeile, ist dann, wenn CloneVDI vom Windows Desktop mit Argumenten ausgeführt wird.
•Befehlszeilenmodus, ist dann, wenn CloneVDI in einer Befehlszeilenkonsole mit Argumenten ausgeführt wird.
Vollständigkeitshalber, sollte ich bemerken, dass wenn Du CloneVDI in einer Befehlszeilenkonsole ohne Argumente ausführst, dann läuft er im normalen GUI-Modus.
Die Information für die Anwendung des Befehlszeilenmodus ist wie folgt:-


Verwendung: CloneVDI <Quelldateiname> {Optionen}

Option-Name
Wirkung
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-o oder --output
Setzt Ausgabedateiname. Ein Dateiname sollte als nächstes Argument folgen.Zieldateiname wird mit 'Klon von <Quelle>' vorbelegt falls diese Option nicht gewählt ist.

-k oder --keepuuid
Zieldatei erbt UUID der Quelle. Standardeinstellung ist eine neue UUID zu erstellen.

-e oder --enlarge
Vergrößert max. Laufwerksgröße. Vorgesehene Größe sollte als nächstes Argument folgen, z.B. 256.00MB, 64.00GB.

-c oder --compact
Aktiviert die Datenverdichtung (ausschließlich für unterstützte Gast-Dateisysteme).

-h oder --help
Zeigt diese Benutzungsinformation an.

Optionen können gruppiert werden, z.B. -kce oder --keepuuid+enlarge. Options-Parameter sollten folgen, und zwar in derselben Reihenfolge, wie die Optionen in der Gruppe angegeben wurden.

Hier sind einige Beispiele von Befehlszeilen, die alle das Gleiche tun:-

CloneVDI "Mein virtuelles Laufwerk.vdi" -o "Mein Klon.vdi" -k -e 64.00GB -c
CloneVDI "Mein virtuelles Laufwerk.vdi" -o "Mein Klon.vdi" -k -e "64.00 GB" -c
CloneVDI "Mein virtuelles Laufwerk.vdi" --output "Mein Klon.vdi" --keeupuuid --enlarge 64.00GB --compact
CloneVDI "Mein virtuelles Laufwerk.vdi" -okec "Mein Klon.vdi" 64.00GB
CloneVDI "Mein virtuelles Laufwerk.vdi" --keepuuid+compact+output+enlarge "Mein Klon.vdi" "64.00 GB"

Bedenke, dass die Befehlszeilenschnittstelle (Command Line Interface (CLI)) Funktion nur eine andere Art ist, auf die Funktionen von CloneVDI zu zugreifen, die Funktionen funktionieren weiterhin in derselben Art und Weise. Zum Beispiel, ist es erlaubt, die Quell- und Zieldateinamen gleich zu benennen. Dies wird in genau derselben Weise gehandhabt, als wenn Du die Dialogkästen gleichermaßen ausgefüllt hättest, m.a.W. Du erhältst einen Klon mit dem ausgewählten Namen und die ursprüngliche Datei wird zur "Original "+<Dateiname> umbenannt.

CloneVDI ist ein Beispiel eines "Dualmodus" Konsole/GUI Anwendung. Dies bereitet ein kleines Problem, wenn von der Windows Befehlszeile ausgeführt wird: Die Konsole erwartet, dass eine Anwendung entweder eine GUI-Anwendung oder eine Konsolenanwendung ist, und nicht beides. Ein Feld in den Kopfdaten einer EXE enthält die Typenangabe einer bestimmten Anwendung. Im Falle einer GUI-Anwendung, führt die Konsole die Anwendung als unabhängigen Prozess aus und wartet nicht auf Beendigung. Im Falle einer Konsolenanwendung, wartet die Konsole auf die Beendigung des Befehls.

CloneVDI ist eine Anwendung, die eine Befehlszeilenschnittstelle unterstützt, aber als GUI-Anwendung gekennzeichnet ist, somit wird die Windows Befehlszeile die Anwendung normalerweise als unabhängigen Prozess ausführen und nicht auf Beendigung warten. In den meisten Fällen ist dies keine große Sache, CloneVDI wird das tun, was Du von ihm verlangt hast (ohne einen Startdialog) und wird sich selbst beenden wenn fertig. Allerdings, jegliche Textausgabe von CloneVDI wird die nächste Eingabeaufforderung überschreiben, was nicht sehr elegant ist (Du muss Eingabe drücken sobald CloneVDI fertig ist, damit CMD die Eingabeaufforderung wiederholt).

Falls obiges Verhalten Dir nicht passt, unterstützt die Windows Befehlszeile einen speziellen Ausführungsbefehl "start /wait <appname>", welcher sie zum warten zwingt, bis <appname> beendet ist. Also, einfach "start /wait " den obigen Beispielen voranstellen, und alles sollte ordentlich funktionieren. Ersatzweise, das Ausführen von CloneVDI innerhalb einer Batch-Datei scheint ebenfalls das System zu zwingen, auf Beendigung zu warten. (Ich habe ein Beispiel einer Batch-Datei beigefügt - siehe CloneCLI.bat - die Du vielleicht benutzen möchtest). Ich kann mich nicht darüber äußern, wie andere Skript-Sprachen diese Situation handhaben werden. I denke, Du wirst mir Bescheid geben.

Es gibt eine kleine Eigenart, über die Du wahrscheinlich wissen solltest, und zwar behandelt CloneVDI das Quellverzeichnis als Zielverzeichnis, es sei den Anderes wurde angewiesen. Zum Beispiel, solltest Du den Befehl wie folgt schreiben:-

CloneVDI "\Quellverzeichnis\Quellname.vdi" --output "Zielname.vdi"

dann erstellt CloneVDI "Zielname.vdi" in Quellverzeichnis, nicht in das aktuelle Verzeichnis (falls anders). Um dies zu ändern, musst Du den Name der Ausgabedatei mit dem benötigten Zielverzeichnis explizit angeben.

Im Übrigen, Leute die Skripte schreiben, möchten vielleicht wissen, dass CloneVDI einen Fehlercode von 0 an die Umgebung zurückgibt, wenn alles glatt läuft, und einen Fehlercode anders von 0, falls einen Fehler aufgetreten ist. Falls über die Windows Befehlszeile ausgeführt, sollte es im letzteren Fall, ebenfalls eine Fehlermeldung geben.


Weitere .INI-Datei Einstellungen
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Die .INI-Datei wird benutzt, um die Quell- und Zieldateinamen der letzten Sitzung, und wie oben beschrieben, beinhaltet auch die Language=n Option. Eine neue Ergänzung in v2.00 ist eine optionale Zeile "Compact=n", welche die Standardeinstellung des "Verdichte Laufwerksdaten beim Kopieren" Kontrollkästchen in der GUI setzt. n=0(aus) ist die Standardeinstellung, falls diese Zeile in der .INI-Datei nicht vorhanden ist; "Compact=1" (oder jeder anderen Wert ungleich Null) führt dazu, dass das Kontrollkästchen beim Programstart aktiviert ist. Diese .INI-Datei Einstellung hat keine Wirkung auf den Befehlszeilenmodus (die Verdichtungsoption ist im Befehlszeilenmodus standardmäßig deaktiviert).


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Ende der Übersetzung

Ich versuche so gut wie möglich, diese FAQ aktuell zu halten.

Veränderungsnachweis (Changelog)
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10-02-03 auf Version 2.00 der CloneVDI Release Notes aktualisiert

09-11-17 Fertigstellung der ersten Version
Quelltext: CloneVDI v1.42 Release Notes
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